In dieser letzten 2021-Ausgabe des NEXT GENERATION TALKs beschäftigen wir uns auf der einen Seite mit einem neuen Trend, der allerdings schon lange Bestand hat: dem Wandel im Unternehmensumfeld.

Dazu habe ich in dieser Ausgabe Alice Greschkow als LinkedIn TOP VOICE gewinnen können, die privat, in der Beratung und in der Politik ihre Passion zum Thema New Work entdecken durfte – da hat sich einiges an Erfahrung und Expertise angesammelt, wie wir in der gemeinsamen Runde feststellen konnten. Sieh gerne in das volle Interview rein und überzeuge Dich selber:

New Work = Wertschätzung ?

New Work umfasst für Alice vor allem Wertschätzung (ab 04:30 Min.), allerdings ist damit noch lange nicht das ganze Ausmaß des alten Neutrends umfasst. Denn Unternehmen dürfen damit verbunden vor allem ihre Mitarbeiter auch „befähigen“ und eine nachhaltige Unternehmenskultur schaffen. Diese Themen gab es natürlich auch schon vor 20 Jahren (ab 06:00 Min.). Es „existiert so lange, wie Menschen arbeiten“, somit trifft das übergeordnete Zitat „nichts ist so beständig, wie der Wandel“ das Interview auf den Punkt. Im Zuge der Digitalisierung hat sich dieser Wandel allerdings noch einmal beschleunigt, sozusagen wurde laut Alice auch mit der Neugier der letzten Jahr eine Motivation für diese Veränderung geschaffen. Das ist sicherlich auch auf den hohen Wettbewerbsdruck zurück zu führen. Somit haben Digitalisierung und der Wettbewerb den Unternehmen „unter die Arme gegriffen“, ihre Unternehmensinneres zu röntgen und zu verarzten.

New Work ≠ Allzweckwaffe !

Wenn „es läuft“ ist New Work nicht immer die Allzweckwaffe für den Unternehmenserfolg (10:05 Min.), so Alice – konkreter ist New Work bei „effektiven Prozess“, „infrastrukturell gut aufgestellten“ Unternehmen, die, „Talente halten können“ nicht zwingend das Erfolgsmittel von Morgen. Allerdings haken natürlich nicht alle Firmen diese Checkliste positiv ab. Leider nicht. Demnach kann New Work eine Antwort für die Mitarbeiterzufriedenheit und effiziente Abläufe sein. In diesem Fall (11:20 Min.) hilft es diese großen Themenfelder sich offen reflektiert zu Gemüte zu führen – vor allem mit denen zu sprechen, die ich zufrieden stellen möchte: Meine Mitarbeiter und auch meine Kunden. Dann gilt es natürlich auch, dran zu bleiben und nicht irgendwann wieder „old work“ im Alltag zu erleben (ab 14:15 Min.) – sinnvolle Team-Rituale helfen laut Alice dabei, den roten Faden im Wandel nicht zu verlieren.

Teilzeit = New Work?

In Deutschland sind wir für Präsenzarbeit bekannt und das geht auch nicht – oder zu langsam – aus den Köpfen der Manager. Damit bestätigt Alice auch die Wahrnehmung aus der Teilnehmerfrage des NEXT GENERATION TALKs. „Viel Arbeit führt auch zu viel Outcome“. Das gehört also fast schon zum „deutschen Qualitätssiegel“ in den Entscheiderköpfen. Allerdings ist es schon eine Kunst, dass wir Menschen 4h produktiv am Tag sein können. Wie sind dann tägliche acht Stunden möglich?! So befürchten viele Unternehmen dennoch, dass unter dem Strich weniger hängen bleibt – oftmals heißt es einfach noch „zeig mir Deinen Stundenzettel und ich zeige Dir, wer Du bist“. Die „Großen“ zeigen es schon anders (Appel, Google…), die deutschen Unternehmen scheinen hier noch Entwicklungsbedarf zu haben – am Ende ist hier also auch der Wandel zu erkennen und vielleicht bald ein Teil des deutschen Qualitätsstandards.

Allianzen bilden für das New Work für morgen

Wenn diese Impulse Dich als Mitarbeiter nun für einen Wandel motiviert haben … empfiehlt Alice Allianzen zu gründen (ab 23:28 Min.), um als Mitarbeiter auch für die Umsetzung dieser Impulse zu sorgen und sich damit verbunden auch zu fragen: „Was sind die Vorbehalte“ (z.B. gegen Teilzeit), und wie lösen wir sie als Team beim Management auf?

Wenn Du dabei noch Unterstützung brauchst, nimm gerne Kontakt mit Alice auf – folge ihrem Newsletter und sei Dir sicher: Der Wandel lohnt sich, vor 20 Jahren, jetzt und in 20 Jahren.


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